The Wagner Tuba

  • HOME
  • Wagnertuba
    • Wagnertuba Einführung
    • Die Geschichte der Wagnertuba
      • Die Vision
      • Der Lehrling
      • Proben und Umsetzung
      • Verwirklichung
      • Der Schüler
      • Wagners Erben
      • Moderne Stimmen
      • Das Revival der Wagnertuba
    • Physikalische Eigenschaften & Tonumfang
    • Notenschrift
    • Stellung in der Partitur
    • Sitzordnung im Orchester
  • Komponisten
    • Einführung
    • Stephen Caudel
    • Andrew Downes
    • Jan Koetsier
    • Jorge E. López
    • Elisabeth Lutyens
  • Wagner
    • Das Leben Wagners
    • Wagners Geburt in Leipzig
    • Ludwig Geyer
    • Wagner der Student
    • Frühe Kompositionen
    • Ehe mit Minna Planer
    • Wagner in Paris
    • Mathilde Wesendonk – Neue Liebe
    • König Ludwig II von Bayern
    • Wagner und Cosima
    • Bayreuth & die letzten Jahre
  • Die Blechbläser
    • Einführung
    • Das Waldhorn
      • Die Geschichte des Waldhorns
      • Tonumfang des Waldhorns
      • Das Doppelhorn
    • Die Trompete
      • Geschichte der Trompete
      • Trompetenarten
      • Tonumfang der Trompete
    • Die Posaune
    • Die Tuba
  • Nachrichten
  • Deutsch
    • English

Notenschrift

Die Notation der Wagnertuba war lange Zeit ein Thema der Verwirrung. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Richard Wagner selbst seine Notation für die Wagnertuba variierte, sogar innerhalb des einen Werkes des Ring des Nibelungen.

Wagnertuba-Notation im Ring des Nibelungen: Beispiel

In der Walküre und im Siegfried sind die Tubastimmen in Es und B notiert, wobei die Tenortuben im Violinschlüssel eine Sexte tiefer und die Basstuben im Bassschlüssel einen Ganzton tiefer klingen als notiert. Im Rheingold und auch im Vorspiel der Götterdämmerung hingegen sind sie in B/F notiert. Vom ersten Akt der Götterdämmerung bis zum Ende des Werkes kehrte Wagner wieder zur doppelten Transposition Es und B zurück.

Wagner verwendete, ebenso wie Bruckner und Strawinsky, auch andere Notationssysteme wie die B♭-„Basso“-Notation (Bassschlüssel, der eine große None tiefer klingt), die Es- oder C-Notation und den oktavverschobenen Bassschlüssel. (Es herrscht allgemeine Übereinstimmung darüber, dass diese unpraktisch sind und vermieden werden sollten)

Angesichts dieser historischen Inkonsistenz ist es daher nicht verwunderlich, dass Komponisten, Arrangeure und Interpreten die Wagnertuba-Notation als Herausforderung empfanden.

Der moderne Ansatz der Wagnertuba-Notation

Heute ist die Verwendung der F-Horn-Transposition, typischerweise im Violinschlüssel, allgemein üblich. Das heißt, ein notiertes C klingt wie ein F, eine reine Quinte tiefer als notiert – genau wie Hornstimmen traditionell notiert werden.

Auf diese Weise:

  • Die eigentliche Tonart des Instruments (Tenor-B oder Bass-Wagnertuba in F) wird ignoriert.
  • Der Spieler transponiert physisch über sein Instrument, indem er die entsprechende Seite seiner Wagnertuba benutzt und die Griffweise entsprechend anpasst.

Diese einheitliche Transposition hilft Hornisten auch, innerhalb einer Partitur zwischen Horn- und Wagnertuba-Stimmen zu wechseln, ohne ihre mentale Tonhöhenreferenz ändern zu müssen.

Wagnertuba Notation

Die Bedeutung der Kenntnis älterer Notationen

Es ist natürlich weiterhin wichtig, die älteren, alternativen Notationen zu kennen, insbesondere bei der Arbeit mit Originalpartituren von Komponisten wie Wagner oder Bruckner.

 

Wagnertuba Menü

  • Die Wagnertuba: Einführung
    • Die Vision
    • Der Lehrling
    • Proben und Umsetzung
    • Verwirklichung
    • Der Schüler
    • Wagners Erben
    • Moderne Stimmen
    • Das Revival der Wagnertuba
  • Physikalische Eigenschaften & Tonumfang
  • Notenschrift
  • Stellung in der Partitur
  • Sitzordnung im Orchester

Terms/Privacy ~ Contact the wagner-tuba.com team ~ Website by Dark Sea Web ~ © 2001-2026

  • English
  • Deutsch